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Unsere zusätzlichen Angebote

Ambulante medizinische Rehabilitation für Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit:

Die Ambulante Rehabilitation Sucht (Entwöhnungstherapie) kommt als therapeutisches Angebot in Frage, wenn eine Alkohol-, Medikamenten – und/oder Drogenabhängigkeit vorliegt.

Der Vorteil dieses Angebotes gegenüber einer stationären Rehabilitation ist, dass Sie in Ihrem sozialen Umfeld verbleiben können, Ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen können und unter Alltagsbedingungen lernen, Ihre Suchterkrankung zu bewältigen.

Bestandteile der Behandlung:

  • Einmal wöchentliche Gruppentherapie

  • Therapeutische Einzelgespräche im Abstand von zwei Wochen

  • Angehörige können mit einbezogen werden

  • Paargespräche sind möglich

  • begleitendes Therapieangebot

  • Medizinische Eingangs- und Abschlussuntersuchung

Die Ambulante Rehabilitation Sucht dauert in der Regel ein halbes Jahr (ggf. ist eine Verlängerung möglich). Bitte sprechen Sie dazu Ihren Bezugstherapeuten oder Ihre Bezugstherapeutin an.

Ambulante Nachsorge

Nach erfolgreichem Abschluss einer stationären Rehabilitation kann eine ambulante Nachsorge den eingetretenen Behandlungserfolg weiter stabilisieren, indem die abstinente Bewältigung des Alltags gefördert wird.

So kann die in der stationären Therapie neu erlernten Bewältigungsstrategien verfestigt und ausgebaut werden. Es gibt zudem ggf. Unterstützung bei der beruflichen Wiedereingliederung. Darüber hinaus erfährt man, dass man mehr und mehr in der Lage ist, Schwierigkeiten in Eigenregie und ohne Einnahme von Suchtmitteln zu meistern. In den Gruppen erlebt man unterstützenden Zusammenhalt in der Gemeinschaft.

Ziel der ambulanten Nachsorge Sucht ist es, eine dauerhafte Abstinenz zu erreichen und zu erhalten.


Bestandteile:

  • Einmal wöchentlich Gruppentherapie

  • Therapeutische Einzelgespräche erfolgen bei Bedarf, ebenso Paargespräche

 

Die ambulante Nachsorge Sucht dauert in der Regel sechs Monate (ggf. ist eine Verlängerung möglich).

Gruppenangebote, Informationskurse

Die aufgeführten Kurse und Angebote finden regelmäßig statt. Die aktuellen Termine finden Sie hier

 
Informationskurs für Angehörige

Der Kurs richtet sich an alle, die vom "süchtigen Verhalten" eines Mitmenschen betroffen sind, weil sie mit ihm zusammenleben, verwandt bzw. bekannt sind und die an ihrer Situation etwas ändern wollen.

Wichtige Informationen:

  • für Angehörige der von der Sucht Betroffenen

  • ein Informationsabend, zweimal jährlich

  • Dauer 90 Minuten

  • am Standort Freital

  • Unkostenbeitrag: keine


Informationskurs für Alkohol- und Drogenkonsument*Innen

Der Kurs bietet in 6 Modulen einen Überblick über Wirkung von Suchtmitteln, Entstehung von Abhängigkeit, Folgen des Suchtmittelkonsums, Behandlungsschritte und Vorstellung der ambulanten/stationären Therapie.

Wichtige Informationen:

  • für von der Sucht betroffene Menschen

  • 6 Gruppentermine einmal wöchentlich, donnerstags

  • Dauer 90 Minuten

  • am Standort Freital

  • Unkostenbeitrag: 5 Euro für die Infomappe


Informationskurs für Jugendliche UP & DOWN

Der Kurs "UP & DOWN" ermöglicht Jugendlichen im Alter von 13-21 Jahren einen gesetzlichen Schutzraum zum Austausch über ihre sehr unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit dem Konsum von Suchtmitteln.

 

Ziele:

  • durchlebte suchtnahe Erfahrungen im geschützten Rahmen mitteilen können

  • Reflektion des individuellen Suchtmittelkonsums

  • Erkenntnisse zum eigenen Handeln

  • Förderung einer Veränderungsmotivation des eigenen suchtgefährdeten Verhaltens

Gruppenveranstaltung:

  • ergebnisoffener Informations-Kurs

  • keine therapeutische Maßnahme

  • Selbstbeobachtung

  • Erfahrungsaustausch

  • 5 Module

  • 60 Minuten

  • einmal wöchentlich

  • Nachmittagsangebot

Quit the Shit

Spielen Sie mit dem Gedanken, weniger zu kiffen oder mit dem Kiffen aufzuhören? Wenn ja, sind Sie hier richtig. Quit the Shit ist ein Informations- und Beratungsservice speziell für Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten, die professionelle Hilfe suchen.

Kernstück von Quit the Shit ist ein Konsum-Tagebuch, das Sie über einen Zeitraum von 4 Wochen führen. Welches Ziel Sie dabei verfolgen, Reduktion oder Ausstieg, bestimmen Sie selbst. Wir bieten Ihnen an, Sie individuell bei Ihrem persönlichen Vorhaben zu unterstützen. Die Teilnahme ist kostenlos und anonym.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier

 

Sprechen Sie uns gern an oder vereinabren Sie einen Termin sofern Sie Interesse gefunden haben.

 

 

Projekte

Kind – Sucht – Eltern (KSE-Projekt)

Im Rahmen dieser „KSE- Angebote“ werden die Familien in ihrer Vielfalt und Verbundenheit gesehen und können von den unterschiedlichen Hilfesystemen des AWO Beratungszentrums individuelle Begleitung, gemeinsame Beratungen und vernetzte Gruppenangebote in Anspruch nehmen.

 

Unser Anliegen besteht insbesondere darin, die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken sowie die Entwicklung einer Abhängigkeitserkrankung bei betroffenen Kindern und Jugendlichen zu vermeiden.

 

Das ganzheitliche Vorgehen schließt sowohl die kompetente Begleitung zur Überwindung der Abhängigkeitserkrankung der Eltern als auch ein separates eigenes Angebot für Kinder und Jugendliche ein. Darüber hinaus werden frühzeitig Hilfen für Schwangere zur Verfügung gestellt.

In Zusammenarbeit mit dem AWO-Beratungszentrum bieten wir verschiedene Angebote zur familienorientierten Suchtarbeit an, siehe dazu "Vernetzte Projekte"

Ohrakupunktur nach dem NADA Protokoll

Diese Form der Akupunktur wurde ursprünglich in den 70er Jahren in New York entwickelt, um Suchtkranke zu behandeln. Sie hat sich als einfach, wirksam und sicher erwiesen und wird mittlerweile weltweit angewandt.

Bei dieser Behandlung, die in der Gruppe stattfindet, werden 3 bis 5 spezielle Areale in beiden Ohren akupunktiert. Entzugssymptome und Suchtdruck können dadurch reduziert werden. Darüber hinaus ist jedoch auch eine vegetativ ausgleichende und seelisch stabilisierende Wirkung nachweisbar. Die Akupunktur kann wacher und konzentrierter machen sowie Ängste und depressive Stimmungen mindern. Sie macht insgesamt gelassener und stärker im Umgang mit Problemen und Stresssituationen.

 

Aus diesem Grund hat sich das Anwendungsspektrum über Suchterkrankungen hinaus deutlich erweitert und kann als Ergänzung zu anderen schulmedizinischen und/oder psychotherapeutischen Behandlungen sehr hilfreich sein.

 

Wir bieten im Rahmen unseres Beratungs- und Behandlungsangebotes die Ohrakupunktur nach dem NADA-Protokoll nach vorheriger Anmeldung und einem Aufklärungsgespräch einmal wöchentlich an (donnerstags 13:00 Uhr).

 

Bei Interesse finden Sie den Flyer und das Informationsblatt im Downloadbereich. Die aktuellen Termine finden sich unter dem Kalender. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei Ihrem Berater/Ihrer Beraterin.

(Quelle: www.nada-akupunktur.de)

Präventionsveranstaltungen

  • Für Multiplikator*innen und Netzwerkpartner*innen bieten wir individuell abgestimmte Schulungen zum Thema Sucht an

  • für Kinder und Jugendliche finden Sie in unserem KSE-Projekt bereits einige Angebote

  • zudem bieten wir einen Materialpool zum Ausleihen für Schulen und unterstützen gerne bei der Einweisung

Selbsthilfegruppen

Die Selbsthilfegruppen organisieren sich eigenverantwortlich, in der Regel nach einer abgeschlossenen Behandlung, in den Räumen der Suchtberatungsstelle. Wir stehen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Hier erhalten Sie nähere Informationen zu den  Selbsthilfegruppen im Überblick.

 

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